Laut der Suchmaschine Google gibt es im Internet 4.410.000 Ergebnisse zum Suchbegriff Arbeiten von zu Hause. Grenzt man das ganze noch ein und setzt man die Phrase Arbeiten von zu Hause in Anführungszeichen bleiben noch einmal 1.810.000 Fundstellen übrig.

Eigentlich sollte damit ja dann genügend Input für Angehende Homeworker vorhanden sein, warum also noch eine Seite im Internet rund um das Thema Geld verdienen online bzw. Arbeiten von zu Hause?

Weil es viele Wege gibt. Es soll sogar Wege geben, ohne Arbeit im Internet reich zu werden. Um diese wird es aber hier nicht gehen. Zum einen sind mir davon nur wenige bekannt, zum anderen benötigen sie meistens Geld für Investitionen oder sind mindestens im halblegalen Bereich angesiedelt. Ohne Arbeit geht es nämlich nicht. Und daher eben auch Arbeit von zu Hause.

Früher beschränkte sich die Möglichkeit von zu Hause Geld zu verdienen ja mehr oder weniger auf die Möglichkeiten Tütchen in Heimarbeit zu packen, Kugelschreiber zusammenzubauen, Wundertüten zu packen, oder, sofern weiblich und mit Phantasie ausgestattet, über diverse Telefondienstleistungen Geld zu verdienen.

Seit dem eigentlich jeder bwz. jede auch im Internet Geld verdienen kann, sind die Möglichkeiten um einiges vielfältiger geworden.

Geld verdienen – Mit der eigenen Webseite

Idealerweise zu einem Thema, in dem man entweder schon mehr als reichlich Ahnung hat, oder zu einem Thema, das man selbst so interessant findet, dass man sich sehr viel Wissen aneignen möchte. Ich selbst könnte zum Beispiel niemals eine Seite zum Thema Kredite oder anderen Finanzthemen online stellen, ich würde dabei einschlafen. Geld interessiert mich schon, aber eine Seite zum Thema Kredite oder Autoversicherungsvergleich? Ne, das würde mich persönlich nicht reizen.

Die Anfangskosten für eine eigene Webseite sind recht überschaubar. Arbeiten, die man partout selber nicht machen kann, kann man auch versuchen günstig einzukaufen (zum Beispiel ein passendes Design für die Seite, nutzt man WordPress als CMS, hat man auch die Möglichkeiten in kostenlosen und kostenpflichten Pools für Themes zu wühlen).

Mit der eigenen Webseite kann man dann entweder über Werbung Geld verdienen (Adsense), wenn es zum Thema passt, kann man auch passende Produkte anbieten (Amazon) oder, wenn die Zahl der Besucher passt, auch in die Direktvermarktung einsteigen.

Eine schöne Webseite zu erstellen, die dann gänzlich unbekannt bei Google und Co. vor sich hindümpelt und bei Suchmaschinen nicht gefunden wird, nutzt aber auch nichts.

 

Geld verdienen – Mit Dienstleistungen

Webseiten gibt es viele, jeden Tag schießen unzählige Projekte ambitionierter Webmaster aus dem Boden. Wer schon etwas weiter ist, hat in seinem Pool an Seiten auch Seiten zu Themen, die einem eben nicht so liegen. Aber man hält den Bereich eben für (geschäftlich) interessant. Also werden Texte zum Thema nicht mehr selbst geschrieben, sondern eingekauft. Man kann also auch als Texter im Internet Geld verdienen. Entweder, in dem man sich selbst über einschlägige Foren Kunden sucht oder sich bei einer Contentagentur anmeldet (die verdient eben mit). Und irgendwann hat man, wenn man gut ist und vor allem zuverlässig vielleicht auch genügend Stammkunden, die zum einen nicht nur ein Cent pro Wort bezahlen sondern auch den Grundunterhalt sichern.

 

Geld verdienen – Ebooks verkaufen

Man kann natürlich auch mit Ebooks oder anderen elektronischen Waren Geld verdienen. Dafür braucht man idealerweise aber eine Webseite, ein Produkt, für das die Menschen auch Geld ausgeben wollen und eben auch Besucher. Das Produkt kann man sogar kaufen, es gibt Anbieter, die Ebooks als Resellerlizenz anbieten. Dann braucht man aber immer noch potentielle Kunden. Eine Seite online zu Stellen Weltweit Geld verdienen, sich zurücklehnen und Geld zählen wird nicht ausreichen. Man muss die Seite eben auch bewerben können oder bei Suchmaschinen ranken lassen.

 

Und natürlich kann man, Kenntnisse in diesen Bereichen vorausgesetzt, auch Geld als Designer, Programmierer etc. verdienen. Weiß man schon was Webkataloge und Social Bookmarks sind, kann man sich als Dienstleister verkaufen, der anderen Webmastern die Arbeit abnimmt, die eigenen Seite in Webkatalogen oder SB-Diensten anzumelden.

 

So, genug der Einführung.

Hier wird es um folgende Themen gehen:

  • Arbeit von zu Hause und zwar Online und übers Internet.
  • Seriöse Heimarbeit!
  • Geld verdienen mit wenig bzw. überschaubares Startkapital. Ganz ohne Startkapital wird es nicht gehen, man kann zwar durchaus auch bei einem der Bloganbieter einen Blog eröffnen und bei Blogspot ist es auch möglich eigene Werbung einzubauen, aber spätestens, wenn man die Seite bei Webkatalogen anmelden möchte und dort nicht weiterkommt, weil die zum Beispiel solche Seiten nicht aufnehmen möchten, wird man sich fragen, ob man nicht besser fünf Euro pro Monat investiert hätte in eigene Domain und Webspace.

Und ich werde ein Experiment starten. Sozusagen einen nebenberuflichen Start im Internet simulieren. Wo stehe ich mit drei Projekten für die ich pro Woche nur sechs bis zehn Stunden aufbringen kann. Was muss ich tun, damit ich mit diesen ersten Projekten dann überhaupt ein wenig Geld verdiene? Sozusagen Tipps aus der Praxis.