Beispiel 4 Bilder selber machen Irgendwann steht man ja vor dem Problem, dass man das eine oder eigene Projekt doch ganz gerne mit Bildern aufhübschen möchte. Inzwischen hat sich sogar bei Neulingen im Bereich Geld verdienen im Internet rumgesprochen, dass das Klauen von Bildern von anderen Webseiten keine gute sondern eher eine teure Idee ist.

Ich persönlich verwende auch (fast) keine Bilder von Webseiten, von denen man angeblich Bilder frei verwenden kann. Denn wenn dann in ein, zwei Jahren die Nutzungsbedingungen der Quell-Seite geändert werden, dann bin ich diejenige, die suchen muss, wo denn jetzt welches Bild verwendet wurde.

Wenn stehlen von Bildern nicht geht, die Rechtslage bei Free-Seiten unklar ist, was dann?

Entweder ich kaufe sie, zum Beispiel bei Fotolia. Allerdings hat Fotolia auch Nachteile: Die Suche ist in einigen Bereichen wirklich schlecht. Manchmal klickt man sich durch zig Seiten Ergebnisse und findet dann doch nicht das richtige. Dann sind einige Bilder nicht gut oder manchmal sogar falsch gekennzeichnet. Die falsch gekennzeichneten und die schlecht Getagten findet man also nicht. Ich hab mal nach Burgen in Spanien gesucht. Ich hab auch welche gefunden, aber mir hätten die Bilder nur etwas genutzt, wenn ich gewusst hätte, was für eine Burg das auf dem Bild ist. Stand aber meist nicht immer dabei. Ein weiterer kleiner Nachteil ist, dass die Bildverkäufer und auch Fotolia auf der Webseite dann genannt werden wollen. An sich nicht schlimm, bei vielen Bildern wird es aber dann irgendwann umständlich.

Bilder privat kaufen

Bilder selber machen Büroklammern

Ansonsten kaufe ich auch gerne privat. Im Moment bin ich an jemanden dran, der früher in Barcelona gewohnt hat. Der würde mir seine Bilder auch direkt so überlassen, aber ich zahl lieber etwas Geld dafür, hab dann was unterschriebenes in der Hand und er kann so keinen Rückzieher machen. Und man muss sich später nicht rechtfertigen, wenn der andere mitbekommt, dass man damit Geld verdient. Denn ich zahl für ein Bild genau das gleiche, was ich auch bei Fotalia zahlen würde (ok, ich schummel natürlich schon ein bisschen, ein Credit kosten bei der Bildagentur ja nur die kleinen Bilder, ich kaufe privat ja immer die große Auflösung). Man glaubt übrigens nicht, was manch ein Bekannter für Bilderschätze noch in der Schublade hat. Leider fällt bei älteren Bildern die Zuordnung meist etwas schwer

Bilder selber machen

Oder ich mache die Bilder ganz einfach selbst. Ich hab alle Rechte (mit Einschränkungen, ich kann ja auch nicht alles ablichten und ins Internet stellen) an dem Bild und theoretisch kann ich natürlich Bilder produzieren ohne Ende. Das ist natürlich gleichzeitig ein Nachteil, Bilder wollen ja auch gesichtet, sortiert und bearbeitet werden.
Das löse ich, nach einigen Versuchen mit Exel und Co. inzwischen über eine eigene Datenbank auf meinem PC. Die kann ich wenigstens auch durchsuchen und das von jedem Rechner im Haus aus.Und mein Freund kann auch dran. Allerdings müssen die Bilder, oder zumindest die Ordner da auch erst einmal eingepflegt werden. Das kostet natürlich auch erst einmal Zeit. Aber 18.000 Bilder sind schon drin. Wobei einiges natürlich effektiv auch Schrott ist.

Notizblock

Um Bilder zu machen habe ich zum einen eine kleine Taschenkamera (Pentax Optio H90). Theoretisch könnte man die natürlich immer mit nehmen, um auch unterwegs für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Tut man aber natürlich auch nicht 🙁 Oder man tut es doch und die Batterien sind leer. Wenn ich Glück habe, ist dann mein Lebensgefährte mit dabei und er hat sein Fotohandy griffbereit. Wenn ich Pech habe, ist mir halt ein gutes Motiv entgangen.

Für Fotos, die ich plane oder für Ausflüge habe ich eine größere Digitalkamera, eine Pentax K-x. Mit der bin ich zwar nicht ganz so zufrieden, aber fürs Internet reichen die Bilder meist. Gelohnt hat sich die Ausgabe aber erst, als wir noch ein größeres Objektiv dazu gekauft haben.

Bearbeitet werden die Bilder dann von mir meist einfach nur im Photoimpact. Das reicht völlig um ein Bild auszuschneiden, zu verkleinern oder mal was frei zu stellen. Da ich eine ältere Version des Programms gekauft habe, hat mich das nur 10 Euro gekostet. Wenn ich allerdings aus einem Bild richtig etwas rausholen will, dann wende ich mich aber doch lieber an meinen Lebensgefährten, der mit Photoshop umzugehen weiß.

Braucht man das alles? Kamera, Bildbearbeitung?

Ansprechender werden eigene Webprojekte mit eigenen Bildern auf jeden Fall. Wenn man ein Bild bei einer Agentur finden kann und kauft, ist man auch meist mit ein, zwei Euro pro Bild dabei. Wenn man natürlich viele Bilder braucht, sollte man sich schon überlegen, ob man sich nicht selbst ein kleines Archiv anlegt. Wenn man halbwegs ein Auge fürs Motiv hat und ein wenig Zeit investiert, hat man dann immerhin Bilder, die nicht jeder auf seiner Webseite hat. Es kann sich also durchaus lohnen.

Notizblock und Stift

Wenn man nur kleine Bilder braucht, um einen Artikel ein wenig aufzuhübschen, reicht auch eine kleine Digitalkamera durchaus aus.

Bei der Bildbearbeitung kann man durchaus auf preisgünstige Programme oder auch kostenfreie Programme zurückgreifen. Gerne empfohlen wird meist Gimp. Zum Ausschneiden, mal ein Bild ein wenig heller machen oder ein paar Kontraste verbessern reicht das aus.

So, in diesem Artikel habe ich mal Beispiele für selbst gemachte Bilder verarbeitet. Da diese wenn nur als kleine Vorschau zum Einsatz kommen, brauchte ich sie jetzt nicht so gestochen scharf, nach dem verkleinern fallen kleinere Fehler meist auch nicht mehr so auf.

Mit ein paar Sachen von meinem Schreibtisch (Büroklammer, Stift, Block, ein weißes Blatt Papier und ein schwarzes Blatt als Unterlage) habe ich in nur einer halben Stunde zwei Dutzend Bilder herausbekommen, die ich verwenden könnte. Hier eine kleine Auswahl der Ausbeute. Gemacht habe ich die Bilder sowohl mit der kleinen Pentax als mit der Pentax K-x. Ich hab immer die Voreinstellungen genommen, mal mit Blitz, mal ohne Blitz, mal mit Softblitz. Und das war es auch schon. Für ein bisschen Dekoration und als Hingucker für einen längeren Artikel reicht das erst einmal aus.

Wenn man dann die Bilder noch so abspeichert, dass man die dann wiederfindet, dann kann man an einem Nachmittag jede Menge solcher Bilder schießen, mit denen man dann eine ganze Weile auskommt. Ohne extra Geld ausgeben zu müssen und die Bilder hat sonst keiner.

Und hier der Rest der selbst gemachten Bilder:
Beispiel 2 Bilder selber machen

Beispiel 3 Bilder selber machen

Beispiel 5 Bilder selber machen

Beispiel 6 Bilder selber machen

Notizblock

Todo Liste

Eigene Bilder Notizen

Natürlich sind die Anspruche bei Bildern unterschiedlich. Was für meinen Blog mir ausreichend ist und wo ich mit der Qualität meiner selbstgemachten Bilder zufrieden bin, wird der andere sagen, für meinen Blog geht das gar nicht. Aber für die meisten Blogs und die meisten Themenbereiche dürften selbstgemachte Fotos zum Anreichern und Aufschmücken durchaus eine Alternative sein.

Also ran an die Kamera, das nächste Motiv wartet schon.