Fanslave Geld verdienen mit Facebook

So, heute will ich noch einen wohl recht neuen Dienst im Internet vorstellen, bei dem man mit Klicken Geld verdienen kann: Fanslave. The fan finding system. Derzeit wird die Zahl der bei Fanslave registrierten User mit 182.005 angegeben.

Hier die deutsche Version der Webseite: http://de.fanslave.com/

Um mit Fanslave Geld zu verdienen gibt es wohl nur eine Voraussetzung, man benötigt einen Facebook Account. Wenn man Mitglied ist, dann verdient man für das Klicken auf den Gefällt mir Button, dafür werden Credits gut geschrieben. Diese Credits entsprechen einen Geldbetrag und wenn man die Auszahlungsgrenze erreicht hat, kann man sich das auszahlen lassen oder man tauscht seine eigenen Credits gegen andere Fans ein.

Derzeit gibt es wohl sieben Credits für das Klicken auf einen Gefällt mir Button und das soll 0,03 Euro entsprechen. Kilckt man also 100 Mal am Tag auf einen Gefällt mir Button, hat man drei Euro verdient. Schafft man 1000 Klicks sind es 30 Euro. Es ist natürlich die Frage, ob man so oft am Tag überhaupt klicken kann, denn dafür braucht FanSlave ja auch genügend zahlungskräftige und -willige Interessenten, die bereit sind, so für das stetige Wachsen ihrer Fanzahl bei Facebook zu zahlen. Im Moment ist die maximal mögliche Anzahl an Clicks für die einzelnen Mitglieder auch begrenzt. Näheres gibt es aber auf der Webseite von Fanslave.

Die Anmeldung bei FanSlave ist kostenfrei. Das Risiko ist damit wohl überschaubar, im zweifelsfall hat man Zeit verloren aber kein Geld.

Womit verdient Fanslave Geld?

FanSlave will natürlich mitverdienen. Wer über Fanslave 1000 echte Fans kaufen möchte (in wieweit die wirklich echt sind, wenn diese wegen den drei Eurocents auf den Gefällt mir Button klicken sei mal dahin gestellt) zahlt 129 Euro. Das macht 0,129 Euro für jeden Fan. Will man echte Fans nach Zielgruppe sortiert, dann kostet es das doppelt. Gekauft werden können auch Twitter Follower (ebenfalls natürlich echt, laut Webseite).

RefRalley bei FanSlave

FanSlave veranstaltet auch einen sog. RefRalley, mit der wohl besonders fleißige Mitglieder noch einmal ein Preisgeld dazu verdienen können. Die RefRalley lief wohl im Oktober. Der Gewinner dieser konnte 15594,35 Credits (für einen knappen Monat) vorweisen. Dafür muss er, wenn es auch da sieben Credits für das Klicken auf einen Gefällt mir Button bei Facebook gab 2227 Mal geklickt haben. Wenn es für jede solche Facebook Aktion drei Eurocent gab, wären das 6683 Cent gewesen oder 66 Euro. In diesem Fall hat es sich für diesen FanSlave Account aber tatsächlich gelohnt, er bekam noch ein dickes Preisgeld, zumindest laut der RefRalley Webseite.

Wann verdient man mit FanSlave Geld?

Interessant wird Fanslave, finde ich zumindest, erst dann, wenn man neue Mitglieder wirbt. Dann bekommt man für dieses auch noch mal 15 Prozent seiner verdienten Credits. Und das über zwei Ebenen (in der zweiten Ebene gibt es allerdings nur 1,5 Prozent). Hat man also FanSlave jemanden schmackhaft gemacht und ist dieser fleißig am Gefällt Mir Button absenden bei Facebook, dann verdient man durch die eigene Empfehlung mit. Das ist natürlich der Punkt, wo es interessant wird, denn hier lässt man andere klicken und verdient auch, wenn man selbst gerade nicht die Zeit hat in Facebook Fan auf fremden Seiten zu werden. Könnte man 100 Menschen gewinnen, sich bei FanSlave anzumelden und wenn diese pro Monat selbst 20 Euro so erklicken, würde man 300 Euro verdienen, ohne selbst bei Facebook klicken zu müssen. Vorausgesetzt ist natürlich, dass diese Mitglieder die Möglichkeit haben 20 Euro so zu erwirtschaften. Das hat natürlich etwas von einem Pyramidensystem.

Erfahrungen mit FanSlave

Erfahrungen zu FanSlave kann ich aber weder jetzt noch in absehbarer Zeit liefern. Ich hab kein Facebook und werde es mir sicherlich nicht anschaffen, um auf Gefällt Mir Buttons zu klicken. Dafür hätte ich auch weder Lust noch Zeit.

Ich kenne aber noch Alladvantage. Das war ein Dienst, ich glaube, den gab es um die Jahrtausendwende, da hat man noch nicht mal klicken müssen, da musste man nur gucken. Da wurde man für das Anschauen von Werbung bezahlt. Man ist ganz normal mit seinem Browser im Internet unterwegs gewesen und unten wurde über die Alladvantage Toolbar Werbung angezeigt. Vergütet bekam man maximal 20 Stunden im Monat. Die musste man, vor allem wenn man viele User für Alladvantage geworben hatte, auch unbedingt voll machen. Gestört hat die Werbung aber nicht. Interessant war das System finanziell auch nicht wegen den 20 Stunden Werbung ignorieren, die man selbst bezahlt bekommen hatte. Interessant wurde es erst, wenn man selbst viele Mitglieder geworben hat. Das ging über fünf Ebenen. Ich kann mich dunkel erinnern, mehrmals einen Scheck für den Monat erhalten zu haben, der im mittleren dreistelligen Dollarbereich lag. Leider ist das System dann Pleite gegangen. Mein letzter Scheck wäre theoretisch dann schon vierstellig gewesen …

So, dass war meine – hoffentlich – recht neutrale Vorstellung von Fanslave. Wer bei Facebook Mitglied ist und sich das mal angucken möchte, hier der Link (kein Reflink). Die Seite ist auch auf deutsch. Es scheint mir zumindest eine kleine Möglichkeit zu sein mit Facebook Geld zu verdienen. Ob der Dienst sich halten kann? Solange eine hohe Anzahl von Fans für Firmen interessant ist, wohl schon. Ist natürlich die Frage, was Facebook zu solchen Systemen sagt.

Und hier noch mal der Link:
Fanslave mehr Infos

Geld verdienen mit Facebook

Da ich Facebook ja meide, kann ich ja selbst keinen Erfahrungsbericht verfassen. Aber mein erster Kommentator hier zu diesem Artikel hat selbst einen Blog und hat wohl einen eigenen Liveversuch am laufen. Und sogar schon den einen oder anderen Cent über Facebook so verdient. Hier geht es zum 8. Projekttage der Selbststudie Facebook Geld verdienen 30 Tage Test.

3 Kommentare

  1. Ich nutze mittlerweile 5 unterschiedliche Portale, mit denen man auf Facebook Geld verdienen kann. Ob es sich wirklich lohnt, versuche ich derzeit heraus zu finden, aber ich denke als kleines Nebeneinkommenreicht das schon , was dabei verdient werden kann.

    • arbeitsmaus

      10. Januar 2012 at 15:21

      Ich weiß nicht, meinst du nicht, du würdest langfristig mehr verdienen, wenn du in der Zeit statt zu klicken, etwas produzierst? Lohnen würde sich Fanslave in meinen Augen wirklich nur, wenn man sich eine Ref-Struktur aufbaut, wie damals bei Alladvantage.
      Wenn man nur ein kleines Nebeneinkommen im Blick hat, mag das ja wirklich attraktiv sein. Ich muss mit meiner Arbeit im Internet aber auch zwei Hunde versorgen und Miete zahlen (und meinen Hobbys frönen :-)).
      Aber danke für Deinen Kommentar.

  2. Naja, ich produziere am laufenden Band für mittlerweile 5 Blogs ^^. Da ist Klicken zur Abwechslung mal sehr leicht ^^. Hunde hab ich nicht, und das Bloggen ist mein Hobby, das ich zum Beruf gemacht hab 😀

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