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    16. März 2015

    OnpageDoc Erster Überblick

    Für meine Nischenseite beim NSC 2015 habe ich mich mal an einem kostenpflichtigem Tool zur Onpage Diagnose versucht. Da mit die anderen Tools alle etwas zu hochpreisig waren, fiel meine Wahl auf OnpageDoc, passenderweise ja auch ein Sponsor des NSC. Statt knapp 100 Euro wie bei den anderen Tools liegt der Einstiegspreis hier bei knapp 30 Euro, weitere Seiten können auch hinzugefügt werden, das kostet dann knapp 10 Euro.

    Die Anmeldung ist leicht, bezahlen kann man mit Paypal (aber nur mit hinterlegter Kreditkarte) aber auch mit Überweisung oder in dem man per Paypal dann das Geld direkt schickt. Man wird sofort freigeschaltet und einen zwei Wochen dauernden kostenlosen Testzeitraum gibt es auch, wenn man das möchte.

    Hat man sich angemeldet und stehen die ersten Daten bereit (für das erste Crawling einer Seite braucht der OnpageDoc ein wenig, Keywords werden nur einmal am Tag aktualisiert) bekommt man im Dashboard auch die ersten Werte angezeigt. Hier zeigt sich bei mir meist schon eine Schwäche von OnpageDoc, das Teil ist nicht immer sehr schnell und manchmal sieht man eben nur sich bewegende Punkte, da irgendwelche Daten aufbereitet werden müssen. Ist natürlich gerade auf der Startseite schade, denn da gibt es die wichtigsten Daten in der Übersicht wie Top 10 Positionen, wieviele Seiten im Index sind, welchen Alexa-Rank man hat, wieviele Backlinks etc. Aber funktioniert die Übersicht vollständig, ist es wirklich eine Hilfe.

    Auf der ersten Seite gibt es eine Übersicht über die Keyword Veränderungen zum Vortag, man erhält Einblicke in den OVI Google Sichtbarkeitsverlauf (auch Rückwirkend) und bekommt auch, wenn vorhanden Alerts angezeigt. Schön ist auch eine Grafik mit den Optimierungsständen im Überblick. Danach kommt direkt die Fehlerliste, Rot steht oben und da kann man sich dann durcharbeiten. Angezeigt wird auch, was Onpagedoc für Fehler und was für wirklich schwere Fehler hält. Bei mir gibt es wohl gravierende Probleme mit den Überschriften, entweder verstehe ich da was falsch, oder OnpageDoc hat eine andere Auffassung. Das wird sich aber noch zeigen.

    OnpageDoc Dashboard

    Die wichtigsten Daten zum Projekt im Überblick im Dashboard von OnpageDoc.

    Wenn man dann auf die einzelnen Fehler geht, gibt es auch nähere Infos.

    OnpageDoc hat verschiedene Bereich: Keywords, Server, Meta, Inhalt, WDF*IDF, Backlinks, Interne Links, Bilder, Places, Struktur und Perfomance. Für die meisten Bereich, zum Beispiel Keywords und Backlinks macht es auch wirklich Sinn Mitbewerber zu hinterlegen, so kann man auch gleich den einen oder anderen Vergleich ziehen.

    Keywords

    Mit dem Überwachungstool für die Keywords bin ich nicht ganz zufrieden. Da die Kratzbaum Seite ja recht neu ist, gibt es natürlich recht wenig Rankings. Aber es gibt halt Rankings, die mir in den Webmastertools auch angezeigt werden und die sich auch überprüfen lassen. Es hat aber etwas gedauert, bis diese dann auch im OnpageDoc angekommen sind. Ich habe zu Testzwecken auch noch eine andere Seite von mir als zweite Seite eingetragen und habe da gut 40 Keywords eingetragen, das hat dort ebenfalls etwas gedauert, bis diese korrekt mit ihren Positionen angezeigt wurden (drei, vier Tage). Aber für einen Überblick und wenn man das weiß, ist es ganz ok. Immerhin kann man bis zu 100 Keywords überwachen, einige kann man auch als Favoriten markieren, die hat man dann im Dashboard auch gleich immer im Blick.

    Praktisch ist auf jeden Fall, dass mir zu jedem Keyword auch gleich das Suchvolumen angezeigt wird. Und man kann Keywords als Favoriten markieren, die werden dann auch gleich auf der Startseite angezeigt. Schön ist auch der Bereich Chancen, hier erhält man Vorschläge von Keywords (die man dafür natürlich auch auf der Liste haben sollte), von denen OnpageDoc meint, das es recht einfach ist, Verbesserungen im Ranking zu erzielen.

    Der Keyword Butler funktioniert bei der Kratzbaum Seite noch nicht wirklich. Hier sollten eigentlich Keywords angezeigt werden, die ich nicht beobachte, zu denen ich aber dennoch ranke. Bei der anderen Seite werden mir aber wirklich sinnvolle Vorschläge gemacht, das Tool hat also einen schönen Nutzwert, ich habe direkt mehrere Keywords entdeckt, die auch Suchvolumen haben, und bei denen mit ein wenig Optimierung eine Verbesserung im Ranking möglich wäre. Solche Daten könnte man sich natürlich auch über die Webmastertools besorgen, aber wozu mehrere Tools abklappern, wenn man es auf einen Blick haben kann?

    Server

    Das Tool überwacht auch den Server. Wäre ich jetzt auf einen neuen Webspace, den ich noch nicht kennen würde, wäre Status Code und Antwortzeiten wahrscheinlich sehr interessant, auch die Redirects machen Sinn, für meien Kratzbaumseite, die eh bei All Ink. ist, sind die Werte aber alle ok. Es werden aber auch 4XX Aufrufe bzw. Seiten angezeigt. Zwei kleine Fehler haben sich bereits eingeschlichen, die es bei mir zu beheben gilt. Angezeigt wird nicht nur die Seite, die den 404 ausgelöst hat, sondern auch von wo es dahin einen Link gibt. Zwei Tippfehler, die ich so sonst nicht gefunden hätte, also auch das Server Tool hat seinen praktischen Nutzen.

    Inhalte – Content Menge

    Ein sehr schöner Punkt 🙂 In einer übersichtlichen Grafik sehe ich eine Statistik mit allen Seiten und ihrer Contentlänge. Ich habe drei Seiten mit über 2000 Wörtern Text. 32 Seiten haben 451 bis 600 Wörter Text. Nur sechs Seiten liegen unter 450, viel zu kleine Seiten oder kleine Seiten gibt es nicht. Leider kann ich mir die sechs Kandidaten mit unter 450 Wörtern nicht einfach anzeigen lassen, ich muss auf Details klicken, kann das da aber dann nach Wortzahl aufsteigend sortieren und sehe dann die Bösewichte 🙂 Es sind auch einige Produktbeschreibungen dabei, die sollte ich mir noch mal vornehmen.

    Backlinks

    Natürlich ein interessanter Punkt ist der mit den Backlinks. Die Daten kommen von ahrefs, und auch hier ist es etwas netter, wenn man Mitbewerber eingetragen hat. Ich sehe direkt die wichtigsten Daten, zum Beispiel auch die Ankertexte und vor allem von wie vielen Domains und aus wie vielen C-Klassen meine Links kommen. Darunter ist noch ein Kuchendiagramm, das das Verhältnis von Dofollow und Nofollow anzeigt, bei mir sind es 100 Prozent Dofollow, alle Links findet eben auch ahref nicht. Das Tool empfiehlt mir hier außerdem, das man 10 Prozent Nofollow Links haben sollte. Meine zweite Seite, die schon über ein Jahr besteht, jede Menge Top-Positionen in Google hat, hat da aber auch nur zwei Prozent stehen, also ist das wohl kein so wichtiger Punkt (allerdings ist das andere auch eine Infoseite und das Linkprofil ist fast schon 100 Prozent Natürlich, echt natürlich, nicht natürlich nachgeahmt).

    Man kann sich natürlich auch die Link gebenden Seiten anzeigen lassen. Das ist ein Punkt, den ich für einen der schwächsten bei OnpageDoc halte. Oben im Hilfetext steht, das mir Alle meine externen Backlinks angezeigt werden, die gefunden wurden. Von der anderen Seite weiß ich aber, das das nicht stimmt, die hat über 6000 Backlinks (darunter auch zwei Seitenweite, was den Wert nach oben schnellen lässt). Dort werden mir aber mitnichten Alle sondern eben nur 2500 angezeigt.

    Bei der Kratzbaum Seite ist aber alles im grünen Bereich, da sind es ja auch noch nicht so viele Links.
    Schön wäre auch, wenn man sich die Backlinks gruppieren lassen könnte. Bei der zweiten Seite habe ich zwei Links, die auf der linkgebenden Seite einmal im Menü und auf der anderen im Footer ist. Das verstopft natürlich die Anzeige der Backlinks.

    Backlinks zeigt OnpageDoc auch an.

    Easylink

    Interessiert hat mich natürlich der Bereich Easylink. OnpageDoc verspricht hier Linkquellen zu finden, die zu meinen Keywords passen. Angezeigt werden sollen Blogs und Foren, es werden auch Verzeichnisse mitangezeigt. Keine schlechte Idee, bei der Kratzbaumseite sind es bereits vier Vorschläge. Bei der anderen Seite glänzt dieser Bereich noch mit 0 Vorschlägen. Da warte ich aber noch das zweite Crawling ab.

    Interne Links

    Hier finde ich den Punkt Verwaiste / unverlinkte Seiten ganz nützlich. Nach dem ersten Crawl war hier der Wert bei mir recht hoch, inzwischen hat sich dieser aber verbessert. Es werden Seiten angezeigt, die intern eben schlecht verlinkt sind. Insbesondere wenn es eigentlich interessante Produkte sind, kann man hier natürlich nacharbeiten.

    Bilder

    Ziemlich viele Fehler werden mir bei den Bildern angezeigt und das nervt etwas. Bei den Produkten setze ich kleine Sterne als gifs ein, pro Produkt jeweils fünf Stück. Und die Sterne haben natürlich keinen Alt-Text und das wird mir eben als Fehler angezeigt. Jetzt halte ich bei solchen Grafiken einen Alt-Text nicht für unbedingt notwendig, aber der dicke rote Balken nervt. Und ich mit nun am überlegen, ob ich also nicht wenigstens einen kurzen Alt Text (Stern) einsetzen soll. Andererseits, wenn ich in der Produktübersicht 50 Produkte mit je fünf Sternen habe und jedesmal Stern reinschreibe, habe ich 1250 Zeichen Text mehr auf der Seite, und das finde ich eigentlich etwas albern und aufgebläht. Wo ich definitiv keinen Alt-Text einsetzen kann, ist außerdem bei den Zählpixeln.

    Wenn ich da auf die Seite gehe, die mir alle Bilder ohne Alttext anzeigt, dann ist das sehr mühsam die richtigen Bilder zu finden, bei denen ich das womöglich vergessen habe. Denn die Seite macht wirklich alle Bilder auf, ohne diese Alttexte und das daaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaauert. Wäre natürlich gut, wenn das gruppiert werden könnte (stern-100-prozent.gif wird mir een auch X-mal angezeigt), oder wenigstens in .gif und .jpg getrennt. Immerhin habe ich aber festgestellt, dass ich bei der Detailseite für die Produkte den Alttext auf dem Produktbild vergessen habe.

    Onpagedoc - Fehlender Alt-Text bei Bildern

    Hilfestellungen

    Zu den einzelnen Punkten gibt es auch immer Hilfetexte, die kann man aber auch abschalten. Und im unteren Bereich gibt es dann zu den einzelnen Punkten auch Hilfreiche externe Links zum Thema und auch Links zum OnpageDoc Wiki zu dem Punkt. Das empfinde ich als sehr hilfreich, so kann man sich auch gleich immer in das Thema einlesen, wenn man möchte.

    Onpagedoc Hilfetexte

    Fazit OnpageDoc

    Das war jetzt nur ein erster Überblick beruhend auf meinen ersten Erfahrungen mit dem Tool. Meine Kratzbaum Seite ist noch etwas zu frisch, um mit allen Punkten was anfangen zu können und die Feinarbeit und Behebung von einigen von OnpageDoc angemahnten Schwachstellen werde ich erst nächste Woche in Angriff nehmen können. Wenn dann das neue Crawling erfolgt ist und vor allem, wenn dann mehr meiner Keywords ranken, werde ich noch einmal einen genaueren Blick drauf werfen. Bringt mir das Tool wirklich so viel, dass sich 30 bzw. 10 Euro im Monat auch dauerhaft lohnen? Oder reicht es, ein solches Tool in der Anfangsphase einzusetzen, um bestimmte Fehler einfach zu vermeiden.

    Insgesamt bin ich mit dem Tool recht zufrieden. Bei der Kratzbaum Seite, die ja sehr neu ist, gab es zu Beginn einige Probleme mit den Keywords und natürlich gibt es Bereiche, die auf diesen Keyword-Daten beruhen. Ohne Keywords die Ranken, findet OnpageDoc eben mit Easylink wenig bis keine Vorschläge. Vielleicht könnte man da nacharbeiten, schließlich weiß das Tool ja, zu welchen Keywords ich gerne ranken würde 🙂

    Einige Punkte könnte man sicherlich auch selbst mit ein wenig Programmieraufwand umsetzen. Z.B. könnte man ja selbst eine 404 Fehlerseite so gestalten, dass diese dann speichert, von wo sie aufgerufen wurde. Oder man scannt selbst seine Seiten und überprüft dann die Links. Aber das wäre ein ziemlicher Programmieraufwand.

    Zwar hält das Dashboard die wichtigsten Daten bereit, aber einige Dinge muss man sich dann doch erklicken. Zum Beispiel hatte ich mit der Kratzbaum Seite einen unterirdischen Wert bei der Benutzerfreundlichkeit für mobile Geräte bei Google, der war so schlecht, das mir schon mit dem Datum Ende April gedroht wurde, das hätte man vielleicht im Dashboard erwähnen können.

    Ich werde noch zwei Wochen ins Land gehen lassen und mich dann noch mal intensiv mit dem Tool befassen. Insbesondere interessiert es mich, ob bei der älteren Domain, mit den guten Rankings dann auch was bei Easylink angezeigt wird.

    Allerdings lohnt sich so ein Tool natürlich nur, wenn man die Vorschläge auch umsetzt 🙂 Sinn würde es für mich machen, wenn ich immer mehrere Domains parallel zwei, drei Monate drin habe, die bearbeite und verbessere und dann rauswerfe, schließlich arbeite ich nicht immer an allen Projekten. Ob das möglich ist, werde ich noch erfragen.

    Für den Preis hat das Tool für mich einen wirklich hohen Nutzwert. Meine Hauptprojekte werde ich wohl zukünftig mit diesem Tool überwachen, also die Projekte, an denen ich auch wirklich kontinuierlich arbeite. Bei Seiten, die ich mehr oder weniger einmal erstellt habe, lohnt sich das weniger. Aber auch die profitieren ja von dem Tool. Denn wenn ich weiß, was an der einen oder anderen Stelle als Wichtig erachtet wird (und vielleicht wirklich sehr wichtig ist), kann ich das bei den anderen Seiten auch umsetzen. Und die Idee mit den Keyword Chancen, sich also Keywords herauszusuchen, mit denen man zum Beispiel auf Platz elf bei Google festhängt, um diese mit ein paar Handgriffen vielleicht nach oben zu bringen, ist ziemlich gut. Umsetzen lässt sich das auch, allerdings natürlich nicht ganz so komfortabel, mit den Webmastertools. Für das eine oder andere Projekt werde ich auch in den nächsten Tagen mal gezielt Ausschau nach solchen Chancen halten.

    Und hier geht es zum Tool: OnpageDoc

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