Der eine oder andere Fachbegriff rund ums Geld verdienen im Internet ist sicherlich für Neueinsteiger auch Erklärungsbedürftig. Zu diesen Begriffen gehört sicherlich das schöne englische Wort affiliate.

Affiliate (englisch angliedern) bedeutet, dass man von den Produkten eines Anbieters profitieren kann, in dem man mit Hilfe seiner Werbemittel, eigenen Texten, Produktbeschreibungen etc. Verkäufe vermittelt. Kommt ein Verkauf zustande, erhält man dafür eine Provision. Diese Vermittlungsprovision kann von Anbieter zu Anbieter höchst unterschiedlich sein, bei Amazon beträgt diese in der untersten Kategorie (bis zu 20 Verkäufen pro Monat) derzeit 5 Prozent und steigert sich bis 10 Prozent, je nachdem wieviele Verkäufe man hat.

Wenn ich jetzt auf meinem Blog Arbeiten von zu Hause ein Buch vorstelle und bespreche und darunter einen Link zu Amazon setzte, auf dem meine Leserinnen und Leser das Buch dann kaufen können, ist das ein Affiliate-Link. Und wenn jemand über diesen Link das Buch (oder bei Amazon irgendetwas anderes kauft), dann erhalte ich über deren Partnerprogramm eine Provision.

Damit Amazon auch weiß, dass der Käufer von mir kam, muss ich mich zum einen beim Amazon Partnerprogramm angemeldet haben und einen speziellen Link mit meiner Partner ID nutzen. Nur so kann dieser Kauf auch mir als Affiliate zugeordnet werden.

Eigentlich eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Zumindest im Idealfall. Der Kunde kann sich über meine Produktbeschreibung informieren. Amazon erhält einen Käufer, den man vielleicht sonst nicht gehabt hätte und ich erhalte eine Provision ohne selbst das Buch erst besorgen zu müssen und dann zu verschicken etc.

Das war aber jetzt nur die Kurzbeschreibung für Einsteiger. Es gibt diverse Vergütungsmodelle im Affiliate-Marketing, so wird man bei einigen Anbietern nicht nur bei Käufen mit einer Provision beteiligt (Pay per Sale) sondern auch schon bei Anfragen (Pay per Lead) oder gar bei Klick (Pay per Click). Und diverse andere Möglichkeiten.

Wie wird man Affiliate?

Bei den meisten Anbietern benötigt man einen eigenen Blog oder eine eigene Webseite und bewirbt sich dann mit dieser um Aufnahme in das Partnerprogramm. Wird man genommen erhält man einen Zugang zum Partnerbereich in dem es unter anderem Statistiken und Werbemittel gibt.

Einsteigern kann ich das Amazon Partnerprogramm nur empfehlen. Die Auszahlungsgrenze liegt derzeit bei 25 Euro, es wird pünktlich bezahlt (allerdings nicht im Folgemonat sondern im Monat darauf) und wenn diese Deckelung nicht wäre, würde ich virtuell fünf Punkte vergeben. Zudem hat Amazon reichlich verschiedene Werbemittel zur Auswahl bis hin zum eigenen Shop (Astore) genannt. Wenn man in einem Monat die 25 Euro nicht erreicht, dann wird das Geld aufs interne Konto gepackt bis die 25 Euro voll sind. Und wenn man keine Bankverbindung angegeben hat, dann schickt Amazon einen Scheck an die angegebene Adresse.

Deckelung bei Amazon
Wenn jemand über den Affiliate Link von Amazon einen Fernseher auf meiner Partner-Id für 1000 Euro kauft, bekomme ich nicht mindestens 50 Euro (bei 5 Prozent Einstiegsprovision) sondern maximal nur 10 Euro. Ärgerlich, aber nicht zu ändern.
Amazon Partnernet Anmeldung

Ein Beispiel für einen Affiliate Link habe ich auf dieser Seite jetzt auch. Auf der Seite Text Spinner gibt es ganz unten einen Clickbank Link über den Leserinnen und Leser, die auf den Geschmack gekommen sind und sich eine Artikel Spinning Software kaufen möchten, direkt einen zulegen können.